Filme auf | Videoband 185 |
Stand: 30.12.2000 |
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Der Orkan "Lothar" ließ im Dezember '99 diese Lok entgleisen - die Meteorologen hatten das Unwetter unterschätzt. In der Sendung wird der Frage nachgegangen, ob Chaos-Effekte genaue Wetter-Vorhersagen unmöglich machen.
mit Ranga Yogeshwar
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Wenn etwas aus dem Ruder läuft und man die Übersicht verliert, dann spricht man vom "Chaos". Aus der Sicht der Wissenschaft ist "Chaos" aber etwas anderes. Denn es bedeutet nicht, dass man gar nichts weiß. So nutzen Wissenschaftler die Ergebnisse der Chaosforschung zum Beispiel, um in scheinbar völlig unregelmäßigen Mustern doch etwas Gesetzmäßiges zu entdecken - zum Beispiel beim Herzschlag. Die Chaosforschung liefert hier wertvolle Hinweise, wie sich Herzrhythmusstörungen früher erkennen lassen.
Sie kann auch dazu beitragen, Staus zu verhindern oder Fußgängerströme besser zu lenken. "Quarks & Co" machte den Test und hat in der Düsseldorfer Fußgängerzone den Passanten ganz genau auf die Füße geschaut.
Ranga Yogeshwar unterzieht die einst euphorisch gefeierte Chaosforschung aber auch einer kritischen Prüfung: Gibt es wirklich Chaos-Effekte, die genaue Wettervorhersagen unmöglich machen? Und gibt es tatsächlich Chaosforscher, die am Roulettetisch richtig reich geworden sind?
(Wiederholung vom 19. Juni 2001)
Redaktion: Thomas Hallet
Presse-Info/Honorarfrei
mehr unter: www.quarks.de
Achtung: Hierzu ist ein Foto mit Ranga Yogeshwar abrufbar unter www.ardfoto.de
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In ein bis zwei Jahrzehnten wird die Menschheit in ein neues Zeitalter eintreten, in dem fast nichts mehr unmöglich sein wird. Nach der "Nano"-Revolution werden unsere heutigen Technologien so veraltet wirken, wie ein Faustkeil neben einem Supercomputer. Das behaupten zumindest wissenschaftliche Vorkämpfer der Nanotechnologie.
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Genauso selbstverständlich wie heute ein Mikrowellenherd soll dann in jedem Haushalt ein "Nano-Manipulator" stehen. Er soll einen alten Schuh in ein bis zwei Stunden in ein saftiges Steak verwandeln können, durch die gezielte Manipulation einzelner Moleküle.
Was noch wie Science Fiction klingt, ist heute im Labormaßstab schon möglich: Forscher haben mit dem Rastertunnelmikroskop ein mögliches Universalwerkzeug dieser Nano-Zukunft erfunden. Sie können mit ihm gezielt einzelne Atome und Moleküle bewegen. Vor zwei Jahrzehnten war das noch undenkbar. "Quarks & Co" fragt, was dran ist an den Nano-Utopien, ob Ängste vor einer Zukunft mit ungebremsten Nano-Robotern berechtigt sind und ob bald Mini-U-Boote im Körper auf der Suche nach Krebszellen patroullieren.
Ausserdem begleitet "Quarks & Co" eine Schulklasse aus Münster, die für unsere Sendung eines der Werkzeuge der Nanowelt bauen wird: ein Rastertunnelmikroskop.
(Wiederholung vom 3. April 2001)
Redaktion: Ingo Knopf
Presse-Info/Honorarfrei
Achtung: Hierzu ist ein Foto mit Ranga Yogeshwar abrufbar unter www.ardfoto.de
Videobandbelegung Band 185 VHS-PAL/Secam
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