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Videoband 466Die Donau |
Stand: 04.07.2002
Zum Bandende |
Band 466: Film 1 Zähler: (1 - 2280) BR So, 07.01.2001 19:00 45 Min.
deutsch
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iFN: 1270
Thema: Flüsse
Die Donau (1)
Von der Quelle bis Ulm
Dokumentation Länder
Mehrteiler: Die Donau (1/7)
Von Brigach und Breg über die Doanuversickerung bis Ulm.
Ein Film von Alexander Samsonow
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"Brigach und Breg bringen die Donau zuweg", so lernt man's in der Schule, aber so einfach ist es nicht, den der dritte Quellfluss ist die Donau selbst, die im Schlosspark von Donaueschingen entspringt und dort als kleines Bächlein nach 200 Metern in die Brigach sprudelt. Diese Donauquelle haben schon die Kelten verehrt die dem Fluss den Namen ihrer Muttergottheit gaben.
Von den vielen Mühlen, die die Donau und ihre Nebenflüsse einmal angetrieben haben gibt es nur noch eine einzige bei Geisingen. Den Müller befällt beim Betrachten des fließenden Wassers das gleiche Fernweh wie den Bruder Schneider im Kloster Beuron.
Die Gegend um Beuron ist der wildromantische Höhepunkt des Donaudurchbruchs, mit dem sich der Fluss auf der Strecke von Geisingen nach Sigmaringen 200 Meter tief in die Hochfläche der schwäbischen Alb eingegraben hat, eingesäumt von Burgen, Schlössern und bizarren Felsen.
Von Ulm aus ist die Donau nur mit sehr flachen Schiffen befahrbar, die als Ulmer Schachteln in die Geschichte eingingen. Von den Waren, die Ulmer Schachteln nach Wien und Ungarn gebracht haben erzählt uns ein Mitglied der Ulmer Schifferzunft. Und von den vielen Auswanderern, die vor allem im 18. Jahrhundert sich in Ungarn und Rumänien angesiedelt haben, berichten zwei Nachfahren der Ungarndeutschen. Nachbauten solcher Schiffe fahren jedes Jahr im Sommer beim "Nabada" mit, einem großen Faschingsumzug auf dem Wasser.
www.br-online.de/bayern/himmel/lebensraum/2001/0107.html
D 2000
Links zum Film: Von der Quelle bis Ulm

Band 466: Film 3 Zähler: (1 - 1300) BR So, 21.01.2001 19:00 45 Min.
deutsch
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iFN: 1283
Thema: Flüsse
Die Donau (3)
Durch Österreich
Dokumentation Länder
Mehrteiler: Die Donau (3/7)
Wenn die Donau kurz vor Engelhartszell beidseitig österreichisches Ufer berührt, wird sie gut 300 Kilometer durch Österreich fließen.
Ein Film von Rudolf Klaffenböck
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In Freizell, baut die Familie Witti seit 1739 Zillen, eine Bootsform, die schon vor zweieinhalb Jahrtausenden im Donauraum bekannt war.
In Obermühl, im Stauraum Aschach, fahren die Berufsfischer August und Erich Aumüller aus zum morgendlichen Fischfang. Bis zu 60 Fischarten gibt es hier in der österreichischen Donau, unter anderem: Nase, Brachse, Hecht, Waller und Zander. Havarierte Schiffe werden in der Linzer Schiffswerft wieder in Fahrt gebracht. Seit 160 Jahren existiert diese Schiffswerft in Linz, eine der ältesten an der Donau.
Hinter Melk öffnet sich die Wachau, eines der schönst gelegenen Weinanbaugebiete Österreichs. Inmitten der Weinberge erzählt Fritz Miesbauer, warum die freifließende Donau als Klimafaktor für die Wachau so wichtig ist.
Vor den nördlichen Ausläufern des Wienerwalds liegt Greifenstein. Dort steuert seit fast 50 Jahren Harry Jarosch seine Fähre über die alte Donau.
In Wien, unterhalb der Floridsdorfer Brücke, liegt am Ufer der Donauinsel Österreichs einziges Schulschiff: Das Bundes- und Realgymnasium "Bertha von Suttner".
Östlich von Wien erstreckt sich auf einer Fläche von 93 Quadratkilometern die größte geschlossene Aulandschaft Europas: Der "Nationalpark Donau-Auen". Sein ungestörter Lebensraum ermöglicht einen gewaltigen Reichtum gefährdeter Pflanzen und Tiere.

Band 466: Film 4 Zähler: (1 - 1110) BR So, 28.01.2001 19:00 45 Min.
deutsch
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iFN: 1284
Thema: Flüsse
Die Donau (4)
Von Pressburg nach Vukovar
Dokumentation Länder
Mehrteiler: Die Donau (4/7)
Probleme des Postkommunismus ziehen sich wie ein roter Faden durch unseren Reisebericht.
Ein Film von Alexander Samsonow
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Seit der Nato-Bombardierung Jugoslawiens ist die Schifffahrt auf der Donau ins Schwarze Meer unmöglich gemacht worden. Deshalb produziert jetzt eine Donau-Werft in der Slowakei, die nach dem Fall der kommunistischen Herrschaft gerade mit Gewinn zu arbeiten begonnen hat, mit halber Kraft, weil sie die großen Küstenfrachtschiffe nicht mehr ans Meer bringen kann. Die Reste des zerstörten Renaissancepalastes des großen ungarischen Königs Mathias bei Visegrad am Donauknie zeugen von den Kämpfen, die jahrhundertelang um die Donauregion geführt wurden.
Die Nachfahren der deutschen Auswanderer des 18. Jahrhunderts bauen in der Backa immer noch Wein, Mais und Paprika an, das ungarische Gewürz der Seligen. Es ist in der traditionellen Fischsuppe aus Karpfen, Waller und Hecht, die die Fischer von Baja zum Abschluss ihres reichen Fischfangs zubereiten, unverzichtbar.
Auf der kroatischen Seite, wo unsere Reise endet, besuchen wir die einst blühende Stadt Vukovar, die seit 1991 immer noch in Trümmern liegt, ringsherum zerstörte Dörfer und frische Gräber. Der Pfarrer von Almas sucht zehn Jahre nach dem Bruderkrieg noch immer verzweifelt mit den Angehörigen die Leichen der Ermordeten, um sie wenigstens würdevoll bestatten zu können.

Band 466: Film 5 BR So, 04.02.2001 19:00 45 Min.
deutsch
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iFN: 1285
Thema: Flüsse
Die Donau (5)
Von Novi Sad zum Eisernen Tor
Dokumentation Länder
Mehrteiler: Die Donau (5/7)
Die Reise beginnt an den zerbombten Donau-Brücken in Novi Sad. Das Hügelland am anderen Ufer der Stadt heißt Fruska Gora. Hier gibt es viele bedeutende Klöster. Uns zeigt der greise, humorvolle Mönch Domaskin das Kloster Krusedol, mit seiner reich und kunstvoll ausgemalten Kirche.
Ein Film von Josef Schwellensattl
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Belgrad ist die letzte Großstadt stromabwärts. Auf dem Markt erzählen uns die Leute, wo sie der Schuh drückt: Löhne und Renten reichen gerademal für Strom und Miete. Trotzdem genießen die Menschen den Sommer an den beiden Flüssen, an denen Belgrad liegt. Wir besuchen sie an der wilden Donau und in den vielen, kleinen Bootshäuschen an der Save.
In Lepinski Vir, unweit vom Eisernen Tor, bestaunen wir die acht- bis neuntausend Jahre alten Skulpturen, die hier vor 35 Jahren entdeckt wurden. Mit den Skulpturen hat man auch Gräber, Feuerstellen, Wohnstätten, Waffen und Schmuck einer der ältesten Kulturen Europas ausgegraben.
Im Eisernen Tor, dem schmalen Felsental, das die Donau durchfließt, werden wir in das "Butschka-Fischen" eingeweiht. Dabei wird mit einem einfachen hölzernen Gerät auf das Wasser geschlagen. Der Lärm, der dabei entsteht, reizt den Wels, er kommt aus seinen Tiefen empor und beißt in den Köder.
Am Ende der Reise feiern wir mit mehr als tausend geladenen Gästen drei Tage lang eine traditionelle serbische Hochzeit.
Videobandbelegung Band 466 VHS-PAL/Secam
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