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Filme auf |
Videoband 872Der Informationsgesellschaft auf der Spur |
Stand: 17.11.2002
Zum Bandende |
Band 872: Film 1 3sat So, 10.11.2002 16:00 30/29 Min.
deutsch
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iFN: 2445
Thema: IT
Der Informationsgesellschaft auf der Spur (1)
Vom Spiel mit der Kommunikation
Mehrteiler: Der Informationsgesellschaft auf der Spur (1/7)
Wie Kommunikation funktioniert, wie sie den Menschen lenkt, wie er sich "belügen lässt" und wie jeder selbst "lügt", zeigt Peter Schmidt im ersten Teil der Reihe "Der Informationsgesellschaft auf der .
Film von Peter Schmidt
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"Kein Zweifel", sagt Volker Sommer, Professor der Anthropologie in London, "Misstrauen ist angebracht beim Hören, Lesen, Zuschauen. Zuweilen erwarten wir allerdings geradezu, nicht die nackte Wahrheit erfahren zu müssen. Die Lüge ist der Nektar der Evolution." Jeder Mitteilende verfolgt eine Absicht; sie spielt bei der Kommunikation immer eine Rolle. Kommunikation ist niemals neutral, sie beeinflusst und manipuliert. Aber der Mensch ist nicht nur Empfänger von Mitteilungen, sondern auch Absender: Soziale Gruppen beispielsweise definieren sich selbst über die Wahl ihrer Sprache. Sie gibt Auskunft über Alter, soziale Herkunft und Lebensform.
Die weiteren Teile zeigt 3sat an den kommenden Sonntagen jeweils ab 16.00 Uhr. Bei der Presse und Öffentlichkeitsarbeit 3sat ist ein Special erhältlich.
(aus der Reihe "Grenzspiele")
Erstausstrahlung

Band 872: Film 4 3sat So, 01.12.2002 16:00 30/29 Min.
deutsch
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iFN: 2456
Thema: IT
Der Informationsgesellschaft auf der Spur (4)
Vom Netzwerk der Kommunikation
Mehrteiler: Der Informationsgesellschaft auf der Spur (4/7)
Durch Kompetenzgefälle und die ungleiche Verteilung von Wissen innerhalb einer Gesellschaft und zwischen Gesellschaften entsteht neue soziale Ungleichheit. Das deutsche Bildungssystem beispielsweise fördert Medienkompetenz für sozial Schwache noch zu wenig, weil es die Lücke zu denjenigen, die ihre Medienkompetenz bereits außerhalb des staatlichen Bildungssystems erwerben, nicht auszugleichen vermag. Zu wenig beschäftigt sich Schule mit dem Umgang mit modernen Unterhaltungsmaschinen und Kommunikationsgeräten.
Film von André Rehse
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Wer lehrt Kindern und Jugendlichen einen Kinofilm oder ein Computerspiel richtig zu "verdauen", Wahrgenommenes zu kanalisieren und einzuordnen, kreativ damit umzugehen? "Vom Netzwerk der Kommunikation" stellt neue pädagogische Ideen vor - wie beispielsweise das Fach "MuK - Medien und Kommunikation" einer Potsdamer Oberstufe, das an der Kompetenz von Kindern arbeitet, um Gefahren durch die Datenflut möglichst zu reduzieren. Für Bundestagspräsident Wolfgang Thierse ist Medienkompetenz eine immer wichtigere Fähigkeit: "Der souveräne, selbstbestimmte Umgang mit der Fülle der Informationen, die Fähigkeit, sie bewerten zu können, sie in Zusammenhänge zu stellen, sie nutzbar zu machen für eigene intellektuelle oder politische oder wirtschaftliche Anliegen, ist eine Schlüsselqualifikation künftiger Bildung."
Führt die Informationsgesellschaft geradewegs in die Wissensgesellschaft oder eher in eine Gesellschaft der Datenflut? André Rehse untersucht diese Schlagworte und fragt, welche Chancen und Hoffnungen sich mit einer Wissensgesellschaft verbinden, was sie für die globale Entwicklung in und zwischen Gesellschaften bedeuten könnte.
(aus der Reihe "Grenzspiele")
Erstausstrahlung

Band 872: Film 6 3sat So, 15.12.2002 16:00 30/29 Min.
deutsch
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iFN: 2458
Thema: IT
Der Informationsgesellschaft auf der Spur (6)
Von der Revolution durch Kommunikation
Mehrteiler: Der Informationsgesellschaft auf der Spur (6/7)
30 Jahre nachdem der "Club of Rome" die "Grenzen des Wachstums" beschrieb, kommt mit "Balance oder Zerstörung" von Franz Josef Radermacher wieder ein Buch auf den Markt, das sich in ähnlicher Weise mit dem Thema "Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit des globalen Wirtschaftens" auseinander setzt. Die Globalisierung ist die folgenreichste Entwicklung der technischen Informations- und Kommunikationsrevolution und hat unübersehbare Auswirkungen in allen gesellschaftlichen Bereichen.
Film von John Kantara
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"Balance oder Zerstörung" - mit dieser knappen Formel fasst der Ulmer Mathematiker und Wirtschaftswissenschaftler auf etwas mehr als 200 Seiten die größte Herausforderung der Menschheit im 21. Jahrhundert zusammen. Die Welt, wie Radermacher sie sieht, ist in einem absolut nicht friedensfähigen Zustand: Er glaubt, dass die Menschheit dabei sei, im Rahmen einer entfesselten globalisierten Ökonomie das soziale, kulturelle und ökologische Kapital der Erde massiv anzugreifen. Negativer könnte seine Utopie der Gefahren kaum ausfallen. Doch zugleich lässt Radermacher Raum für Hoffnung: Seine mathematisch hergeleitete "Zukunftsformel für Wachstum und Gerechtigkeit" erkennt im Fortschritt der Technik, auch der Informationstechnik, Chancen für die Zukunftsfähigkeit sowohl des Nordens als auch des Südens.
Im sechsten Teil der Reihe "Der Informationsgesellschaft auf der Spur" spricht John Kantara mit dem Generalsekretär des "Club of Rome" Deutschland, Jeremy Rifkin, mit dem Unternehmensberater Hartmut Fischer von "Arthur D. Little" sowie mit Klimaforschern über die Umsetzbarkeit von Radermachers "Equity-Theorie" und über die Rolle von Kommunikation, die am Ende entscheidend zur Realisierung oder Nichtrealisierung von Wachstum und Gerechtigkeit beitragen wird.
(aus der Reihe "Grenzspiele")
Erstausstrahlung

Band 872: Film 7 3sat So, 22.12.2002 16:00 30/29 Min.
deutsch
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iFN: 2459
Thema: IT
Der Informationsgesellschaft auf der Spur (7)
Von der Kommunikation der Vision
Mehrteiler: Der Informationsgesellschaft auf der Spur (7/7)
André Rehse unterteilt diejenigen, die sich heute mit der Zukunft befassen und Zukunftsvisionen vermitteln, in Zukunftsforscher, Sciencefiction-Autoren, Utopisten, "Technikfolgenabschätzer" und "globale Warner", präsentiert ihre Arbeit und ihre Kommunikationsformen. Nur die beiden Letztgenannten kommen aus der Wissenschaft.
Film von André Rehse
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Die Zukunftsforscher sind eher Berater für die Wirtschaft und/oder Paradiesvögel für die Presse. Sciencefiction-Autoren sind Unterhalter und Kritiker des Bestehenden zugleich. Genauso wie Utopisten versuchen sie keine realistische Prognose, sondern stellen ihrer Wirklichkeit etwas entgegen. Utopisten dagegen sind meist Idealisten. Ihnen schwebt der perfekte und gerechte Staat vor. Für die "Technikfolgenabschätzer" und die "globalen Warner" ist die Gegenwart nur ein Erfahrungsschatz, eine Art Datensammlung, mit der man Hochrechnungen machen kann. "Technikfolgenabschätzer" ermitteln idealerweise nur die Wahrscheinlichkeiten bekannter Gefahren, um daraus mittels mathematischer Methoden eine Analyse für die Zukunft anzufertigen. Sie errechnen so beispielsweise die Wahrscheinlichkeit eines Störfalles in einem Atomkraftwerk. Die "globalen Warner" schreiben aktuelle Verbrauchszahlen fest und zeigen auf, was wäre, wenn es dabei bliebe.
(aus der Reihe "Grenzspiele")
Erstausstrahlung
Videobandbelegung Band 872 VHS-PAL/Secam
Filme |
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Werbung |
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