Filme auf | Videoband 384 |
Stand: 28.05.2001 |
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Frankreich, wichtigster Auslandsmarkt für Britenfleisch, sperrt sich stiernackig gegen jegliche Einfuhren - trotz des von Brüssel wieder freigegebenen „british beef". Auch Deutschland verlangt obligatorische BSE-Tests und strenge Etikettierung. Sonst wird man es wie in Frankreich ebenfalls auf eine Klage ankommen lassen. Und tatsächlich bleibt Grund zur Sorge bestehen.
Film von Michael Wech
fehlt wegen ARTE-VPS-Fehler
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Allein im letzten Jahr sind auf der Insel etwa 2.300 Rinder am tödlichen Hirnschwamm neu erkrankt. Die Seuche ist offenkundig noch immer nicht im Griff. Außerdem erbrachten britische und amerikanische Forscher den schlüssigen Beweis für die Übertragung des Rinderwahns auf den Menschen. Da die Creutzfeld-Jakob-Erkrankung beim Menschen frühestens nach 15 Jahren ausbricht und die erste BSE-Kuh erst vor 15 Jahren entdeckt wurde, kann sich das ganze Ausmaß der Krankheit erst in den kommenden Jahren zeigen. Eine Zeitbombe tickt. Die aktuellen Spannungen bringen die EU in arge Bedrängnis.
Doch auch ohne BSE bekommt man keinen richtigen Appetit mehr auf unser täglich Fleisch. Antibiotika und Fitmacher im Futtertrog des Turboschweins führen zu schädlichen Beilagen auf dem Verbraucherteller. Geschäftemacher strecken Tierfutter mit Klärschlamm und giftigen Kadavern, die zu Tiermehl verarbeitet wurden. Verkommt die Tierzucht zur Agroindustrie?
D 2000
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In über 30.000 Genuss- und Nahrungsmittelprodukten, von Schokolade bis Babynahrung, sind Öle, Fette und Lezithin aus transgenen Sojabohnen versteckt - natürlich ungekennzeichnet. Keine einzige Nahrungspflanze, Obst, Gemüse oder Getreide, ist mehr vor dem Eingriff der Gen-Ökologen geschützt. Menschliche Gene werden in Karpfen eingebracht, Gene chinesischer Zwerghamster in Tabakpflanzen, Flunder in Tomaten etc.. Der Ertrag soll erhöht und die Anfälligkeit gleichzeitig gesenkt werden. Film von Silvia Matthies
teilweise wegen ARTE-VPS-Fehler
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Doch Risiken und Nebenwirkungen auf den Menschen sind so gut wie nicht erforscht oder die Ergebnisse nicht veröffentlicht, wissenschaftliche Kritik wird vielfach behindert. Die „Grüne Revolution" ist für die Nahrungsmittel- und die Chemieindustrie ein gigantisches Geschäft. Für den Verbraucher wächst die Angst, da die Hoffnung, dass die Gentechnologie wesentlich zur Ernährungssicherheit beitragen könnte, schwindet. Sind die mit dem technischen Fortschritt eingehandelten Risiken noch kontrollierbar?
D 2000
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Landwirtschaftsformen, die nur nach höchsten Erträgen streben, haben ihre Grenzen erreicht. Immer mehr Kunden legen daher Wert darauf, echte Lebensmittel einzukaufen, Produkte, die keine Rückstände enthalten.
Film von Angelika Lizius
teilweise wegen ARTE-VPS-Fehler
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Ökologischer Landbau heißt vor allem Bodenpflege: Die Felder werden in Mischkultur bebaut - die Fruchtfolge ist vorgegeben. Sie schreibt den regelmäßigen Anbau von Pflanzen vor, die der Erde auf natürliche Weise Nährstoffe zuführen.
Obst- und Gemüseanbau, die Pflege von Olivenhainen und Weinbergen sowie Tierhaltung nach ökologischen Kriterien sind äußerst zeitintensiv. Lohnt es sich trotzdem, sich den Rhythmen der Natur wieder anzupassen?
D 2000
Videobandbelegung Band 384 VHS-PAL/Secam
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